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18.09.2011 Apollinaris Night Köln |
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Von Eva, Stavros und dem Neuseeland Hirsch
Mossburn ist eine kleine Ortschaft im Westen der Region Southland auf der Südinsel Neuseelands.
Und Mossburn bezeichnet sich selbst als "Hirsch-Hauptstadt" Neuseelands. Die Hirsche aus
Mossburn sind lecker, das können wir nach unserem Auftritt bei der Apollianris Night 2011
bezeugen. Trotzdem erwartet man als Musiker nicht unbedingt starke Konkurrenz aus der Hirschecke,
besonders nicht was den Entertainment-Part angeht. Allerdings hat der junge Mann, der im Rahmen der an die kulinarische Messe ChefSache anschließenden Party den Hirsch für die Partygäste
zubereitete, einen beträchtlichen Publikumssog entfacht. Ich vermute, dass ihm das selbst nicht
so bewusst war. Vielmehr machte er den Eindruck, dass er von dem heiteren Treiben um ihn herum gar nichts mehr mitbekam. Sein Werkeln hatte so herrliche Slapstick-Züge, dass ich überzeugt bin, er ist als Kind in einen Topf Rotwein-Marinade gefallen. Oder hat den Topf im Laufe des Tages getrunken.
Eva wiederum war eine mir bis dato unbekannte, attraktive, junge Dame im Westen der Tanzfläche.
Auch ihr war zu Beginn des Abends sicherlich nicht klar, dass sie für wenige Minuten einen zentralen Part bei unserem Auftritt spielen würde. Aber Susanne und ich waren gnadenlos gegenüber ihr und ihrem Begleiter Stavros und zogen sie als unsere Tanzpartner bei "Time of my Life" auf die Tanzfläche. Nicht für ein paar Momente, eiskalt beuteten wir die Beiden während des gesamten Songs aus, inklusive doppelter Hebefigur. Sehr zur Freude des anwesenden Publikums.
Ansonsten verbrachten wir einen äußert angenehmen Abend in der fantastischen Location
Expo XXI in Köln. Die versammelten Partygäste tanzten enthusiastisch bis ekstatisch zu
"Ain't Nobody" und "For You". Und zu meiner persönlichen Freude hatte
Susanne den "Long Train Running" ausgepackt, den ich vorher noch nie mit einer Band gesungen
und somit auch mit YouWho erstmals das Vergnügen an diesem großartigen Song hatte.
Nicht die einzige Neuerung: Jens zum Beispiel hatte niegelnagelneue weiße Handtücher; so
neu, dass er sie noch nicht mal gewaschen hatte. Machte sich so gut auf seinem schwarzen Hemd, dass es mich zu der Vermutung verleitete, er habe versucht, sich selbst zu teeren und zu federn und dabei das Teeren vergessen.
Nun kehrt ein wenig Wehmut ein, denn nachdem wir in den letzten vier Monaten fast jedes Wochenende auf diversen Bühnen miteinander verbracht haben, neigt sich die Hauptsaison für uns dem Ende entgegen. Da wird mir meine kleine YouWho-Familie, die mir in kurzer Zeit extrem ans Herz gewachsen ist, doch fehlen.
Rock on
Ulf
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